Kein Teigkuchen am Sonntag

Am Mittwochabend saßen wir auf unserer Terrasse und genoßen das tolle Sommerwetter. Die beste Freundin der Welt las einen Stephen King Roman, ich einen von Harlan Coban. Hin und wieder tauschten wir uns ein wenig aus. Da wir wie bereits geschrieben im Freien waren, bekamen wir auch so am Rande mit, was unsere Nachbarn in ihren Gärten und auf ihren Terrassen so trieben. Und dadurch wurden wir auch Ohrenzeugen der folgenden Szene:

Herr X war bei seinem Brombeeren, Frau X saß bequem im Sessel auf der Veranda. Er rief seiner Frau zu: „Agneta, wir haben ja so viele Beeren.“

Sie antwortete mit einem einfachen „Hm“.

Erfreut über ihre Antwort, sprach er gleich weiter: „Du, Agneta, da kannst Du am Sonntag ja so einen Teigkuchen damit machen.“

Aus ihrem Sessel drang ein „Hm“.

„Super, Agneta, dann haben wir zum Kaffee auch ein Stück Kuchen am Sonntag. Toll!“

Wie Agneta darauf reagierte, können Sie sich bestimmt denken. Natürlich mit einem „Hm“.

Bestimmt wird am Sonntag kein Teigkuchen mit Beeren bei unseren Nachbarn auf dem Kaffeetisch stehen. Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Streit und häßlichen Szenen führen.

Und warum? Weil uns Männern von unseren Frauen einfach nicht wirklich zugehört wird!

 

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Konversation beim Frühstück

Gestern Morgen waren wir schon vor dem Frühstück unterwegs, um unsere Körper und Geister gesund und fit zu halten. Während meine Freundin eine Stunde im Fitnessstudio schwitzte, joggte ich um unser Heimatdorf herum. Zum Frühstück so gegen 11 Uhr wollten wir beide wieder daheim sein. Und das waren wir auch.

Beim Frühstück drehte sich unser Gesprächsthema natürlich um die vergangene letzte Stunde, in der wir sportlich aktiv waren.

Als meine Freundin von ihren Erlebnissen und Begegnungen erzählte, kam es zu folgendem Wortwechsel:

Sie: „Also da war dann auch noch diese Frau, die war stundenlang an diesem Gerät, bei dem man so mit den Unterschenkel die Gewichte stemmt. Du weißt, welches ich meine?“

Ich: „Nein.“

„Doch, das kennst Du. Da geht man mit den Unterschenkeln so hoch und runter. Weißt Du jetzt, was ich meine?“

„Nein.“

„Also das kennst Du! Das sitzt Du so aufrecht und bewegst nur die Unterschenkel. Du weißt doch, was ich meine, oder?!“

„Nein.“

„Natürlich weißt Du, welches Gerät ich meine!!! Du hörst mir doch bloß mal wieder nicht zu und bist nicht im Geringsten interessiert!!!“

„Ich weiß wirklich nicht, welches Gerät Du meinst. Und ja, ich höre Dir zu.“

„Also ehrlich!!! Brauchst gar nicht gleich so genervt zu tun! Ein einfaches „nein“ hätte mir vollkommen gereicht!“

Und mit diesen Worten stand sie auf und beendete das Frühstück. Ich habe sie trotzdem und auch deswegen so lieb. 🙂

 

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Das Kreuz mit der Familie und wie Sie das loswerden!

An den Feiertagen kommt zu Tage, was das Jahr über im Dunkeln gehalten wurde. An Orten, an denen es noch dunkler ist als in der Seele des Imperators. Aber an dann an den Weihnachtstagen reißen alle Vorhänge auf und die hellsten Sonnenstrahlen scheinen darauf: wir alle haben Familie und Bekannte, die wir nicht wirklich haben wollen.

Das an sich ist ja noch nichts, was uns den besten Weihnachtsbraten vermiesen kann. Das Kreuz ist, dass wir es scheinbar nicht schaffen, die wohlverdienten freien Tage, die wir mit Ruhe und in Frieden genießen wollen, ohne diesen Teil der Menschheit zu verbringen.

Seit gestern kenne ich allerdings einen guten Trick, wie sie in Zukunft um darum einen erfolgreichen Bogen schlagen können:

Als erstes verabreden sie sich mit diesen ungeliebten Zeitgenossen. Am besten lassen Sie diese zu sich kommen. Je weiter die Anreise ist, desto besser.

Als zweites betonen Sie in den Tagen vor dem Fest in jedem Gespräch mit jedem Menschen, der Ihnen über den Weg läuft, dass Sie sich mit diesen Bekannten oder Verwandten verabredet haben. Am besten lassen Sie den Tagesschausprecher zur Prime Time das auch verlesen. So erfährt es die ganze Welt.

Als drittes lassen Sie die Verabredung platzen. Nicht mit einer Absage, nein, das ist nicht gut. Nein, Sie sind einfach nicht zu Hause, wenn die Verwandtschaft an der Tür klingelt.

Als viertes haben Sie einen Nachbarn engagiert, der just in dem Moment, in dem die vor der Haustür stehenden den Notarzt rufen wollen, weil sie sich Sorgen um Sie machen, vorbei kommt und freundlich erklärt, dass Sie vor keiner Viertelstunde mit bester Laune von Herr oder Frau … abgeholt wurden und bestimmt nicht vor Ablauf von drei Stunden zurückkehren.

Damit haben Sie der ungeliebten Verwandtschaft gezeigt, dass Sie aber wirklich überhaupt keinen Bock auf sie haben. Und selbst dem Einfältigsten sollte damit klar werden, was Sie von ihm halten.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

 

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Schlaue Entsorgung von ungeliebten Dingen

Heute möchte ich mal einen Tipp geben. Dieser ist allerdings nur für uns Männer gedacht, Frauen hören bitte deswegen sofort auf zu lesen.

Bestimmt ist es bei Ihnen daheim auch so, dass Ihre Frau/Freundin viele Sachen rumstehen hat, die sie selbst als lebensnotwendig erachtet, Sie selbst überhaupt nicht nachvollziehen können, warum das Teil überhaupt den Weg ins Haus gefunden hat.

Wie bekommt man nun solche Sachen aus dem Haus, ohne dass Ihnen Ihre bessere Hälfte gleich den Krieg erklärt?

Sie müssen dazu eine Putzfrau einstellen, die der deutschen Sprache nicht mächtig ist und auch keine Sprache spricht, die Ihre Frau beherrscht. Ja, klar, Sie punkten bei Ihren Angebeteten schon allein durch eine Putzfrau. Aber damit bekommen Sie noch nicht den Krimskrams aus dem Haus.

Das erreichen Sie durch Folgendes: An den Tagen, an denen die Putzfrau kommt, fällt Ihnen zufällig ein oder zwei Sie störende Sachen runter und gehen dabei kaputt. Natürlich darf davon Ihre Frau nichts mitbekommen. Ist die Putzfrau aus dem Haus, so lassen Sie Ihre Frau entdecken, dass die Dinge kaputt sind. Sie sieht verständlicherweise sofort die Putze als die Übeltäterin an.

„Das könnte die doch sagen, wenn sie was kaputt macht! Werde sie fragen, warum Sie da nichts sagt“, hören Sie mit großer Gewissheit Ihre Frau sagen bzw. fluchen (wenn so etwas Ihre Frau macht).

Und nun kommt der Clou an der Sache: Eine verständliche Kommunikation der beiden Frauen ist nicht möglich. Folglich klärt sich das nie auf, wem die Sachen aus der Hand gerutscht sind (es sei denn Sie selbst meinen im Rausch einer geistigen Umnachtung, das aufklären zu müssen).

Bitte beachten Sie, dass es auch Tage geben muss, an denen nichts von der Putzfrau kaputt gemacht wird. Andernfalls wird Ihre Frau Ihnen abverlangen, eine neue Kraft zu finden.

Und ganz wichtig: Sehen Sie auf jeden Fall davon ab, jemanden einzustellen, der von sich aus schon Dinge kaputt macht. Dabei leiden Sie selbst mehr. Denn da treten auch wichtige Gegenstände von Ihnen den Weg in die Mülltonne an.

 

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